Hängebrust durch Stillen: Welche Veränderungen treten auf?

Hängebrust durch Stillen

Viele Frauen stellen sich die Frage: Möchte ich mein Baby stillen, wenn es auf der Welt ist? Keine Frage, die Muttermilch bzw. das Stillen ist von Natur aus perfekt auf die Bedürfnisse eines Säuglings abgestimmt – z. B. versorgt die Muttermilch das Baby mit Abwehrkräften und macht es deutlich weniger anfällig für Erkältungen. Doch Stillen heißt auch, dass man sich Einschränkungen muss – bestimmtes Essen, Alkohol oder die meisten Medikamente sind tabu. Weiterhin sorgen sich manche Frauen um das Aussehen ihres Busens und beschäftigen sich mit der Frage: Ist es ein Mythos oder Realität, dass man durch das Stillen eine Hängebrust bekommt?

Schwangerschaft verändert die Brust

Eine Schwangerschaft bedeutet für den Körper immense Veränderungen: Ist ein Baby unterwegs, so ist das meist – noch bevor der Bauch zu wachsen beginnt – am Busen zu erkennen. Denn dieser beginnt sich bereits kurz nach der Befruchtung der Eizelle zu verändern. Die Brüste werden runder, praller, schwerer und empfindlicher, die Brustwarzen vergrößern sich, die Brustwarzenhöfe färben sich dunkel. Nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich geschieht viel. Im nicht-schwangeren Zustand besteht die Brust aus einer Kombination von Bindegewebe, inaktiven Milchdrüsen und Fett. Während der Schwangerschaft bilden sich die Milchdrüsen und Milchgänge aus, beanspruchen den Platz für sich. Zum Ende der Schwangerschaft ist dann der Großteil des Fettgewebes verschwunden. Alles ist für die Ernährung des Babys vorbereitet.

Studie belegt: Letzte Phase der Schwangerschaft beansprucht den Busen

Dass ihre Oberweite viel größer wird, gefällt den meisten Frauen. Doch gleichzeitig fürchten sie, dass die volle Brust schlaff wird, wenn das Baby auf der Welt ist. Vor allem sorgen sie sich, dass gerade das Stillen ihren Busen ruinieren und in eine Hängebrust verwandeln könnte.

Doch diese Angst ist völlig unbegründet, denn es handelt sich dabei um einen falschen Mythos. Für eine Studie der Universität Kentucky in den USA, in der erforscht wurde, wie sich Schwangerschaft und Stillen auf die weibliche Brust auswirken, wurden über acht Jahre hinweg über 100 Frauen untersucht. Alle haben ihr Baby durchschnittlich ein dreiviertel Jahr lang gestillt.

Das Resultat: Die Studie konnte belegen, dass die Straffheit der Brüste zwar mit jeder Schwangerschaft nachlässt, das Stillen diesen Effekt jedoch nicht verstärkt. Es ist vielmehr die letzte Phase in der Schwangerschaft und die Zeit kurz nach der Entbindung, die das Brustgewebe einer sehr starken Dehnung aussetzen (Stichwort: Milcheinschuss).

Entscheidet sich Frau gegen das Stillen, so muss sich die Brust nach dieser Phase ebenso zurückbilden, als wenn einige Monate länger ein Säugling damit ernährt worden wäre.

Wie gut die Brust die Situation übersteht, hängt eher von Faktoren wie Alter, Gewicht, eventuellen Nikotinkonsum oder der Anzahl der Schwangerschaften ab – und nicht, ob die Mutter stillt.

Straffer Busen nach der Schwangerschaft: Geduld!

Die Brust frisch gebackener Mütter, egal ob sie stillen oder nicht, benötigt etwa ein halbes Jahr, um das Drüsengewebe wieder durch das fetthaltige Ursprungsgewebe zu ersetzen. Dadurch gewinnt das Dekolleté wieder an Straffheit und Fülle.

Ein regelmäßiges Abreiben der Brust mit Eiswürfeln, durchblutungsfördernde Wechselduschen und Massagen mit Ölen können diesen Rückbildungsprozess unterstützen. Ebenso werden sportliche Betätigung rund um den Brustmuskelaufbau empfohlen.

Sollte all dies nichts bringen, die Schwerkraft dennoch siegen und Frau sich ihren hübschen Busen zurückwünschen, kann die Brust in einem „Mommy Makeover“ operativ in ihre Ursprungsform versetzt werden.

Bruststraffung oder Brustvergrößerung in Köln

Ein attraktiver Busen wird in einem solchen Fall mittels Bruststraffung und/oder Brustvergrößerung erreicht. In und um Köln ist die Praxis von Dr. Dr. med. Siessegger dazu eine sehr gute Adresse. Nach einer ausführlichen Beratung erarbeitet er Ihren auf Sie abgestimmten Therapievorschlag.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Kontaktieren Sie uns gerne!

Foto: © Pixel-Shot / stock.adobe.com

Vorheriger Beitrag
Drei Ursachen für Hängebrüste
Nächster Beitrag
Hängebrüste Vorbeugung: Darauf kommt es im Alltag an
Sie haben Fragen zu unseren Eingriffen oder möchten ein Beratungsgespräch vereinbaren?
Rufen Sie uns an oder nutzen Sie das Kontaktformular.

    Ihr Name*

    Ihre E-Mail-Adresse*

    Ihre Telefonnummer*

    Ihr Anliegen

    Kosteneinschätzung: Bild/er hochladen

    Sofern Sie eine unverbindliche Einschätzung der zu erwartenden Kosten wünschen, würden wir Sie bitten, einige Fotos hochzuladen, die eine Einschätzung der Ausgangssituation zulassen. Optimal sind Aufnahmen, die die zu behandelnde Region von vorne sowie von der Seite (Profilansicht) zeigen.

    Bitte achten Sie in Ihrem eigenen Interesse darauf, dass die Bilder möglichst anonym sind und lediglich die Körperregion zeigen, die operiert werden soll.

    Jetzt Bild/er hochladen
    (.jpg oder .png, max. 3 MB pro Datei)

    Ihre Nachricht

    Ich willige ein, dass meine Daten zur Kontaktaufnahme verarbeitet und gespeichert werden.

    Den Datenschutzhinweis konnte ich zur Kenntnis nehmen.

    Die Einwilligung ist jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufbar. Hierzu bitte einfach eine kurze Mail an praxis(at)aesthetische-medizin-koeln.de senden. Bitte lesen Sie den Datenschutzhinweis für weitere Informationen.

    *Pflichtfelder